Tag des Tischlers mit Thorsten Schäfer-Gümbel


„Tag des Tischlerhandwerks“ bei der Schreinerei Schenk in Gießen.

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: bereits zum neunten Mal haben zahlreiche hessische Tischlerbetriebe ihre Werkstätten geöffnet und interessierten Besuchern unter dem Motto „Vielfalt nach Maß“ einen Einblick in die vielfältige Tätigkeit ihres Handwerks ermöglicht.
Auch Tischlermeister Ralf Schenk aus Gießen hat sich an der landesweiten Aktion beteiligt und freute sich insbesondere über den Besuch von Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der hessischen SDP und der SPD-Landtagsfraktion.


Die Inhabergeführte Schreinerei Schenk steht für innovative Einrichtungs Ideen mit dem Hauptwerkstoff Holz. Ralf Schenk erwarb seinen Meistertitel 1992 an der Holzfachschule Bad Wildungen. 1999 übernahm Schenk im Ortskern von Heuchelheim eine alteingesessene Schreinerei, die er 2007 im heutigen Gewerbegebiet Gießen West in der Gottlieb-Daimler-Straße 12a zu einem modernen Schreinerbetrieb aus- und aufbaute. Im Gespräch deutete Schenk an, dass neben gut ausgebildeten Mitarbeitern auch hochwertige Rohstoffe und ausgewählte Lieferanten ausschlaggebend seien, um optimale Voraussetzungen in der Verarbeitung zu erreichen. „Mit unserem innovativen Team bieten wir unseren Kunden einen ‚Full Service‘ an, der durch individuelle Planung und hohe Fachkompetenz vom Entwurf und der Planung bis hin zur Fertigung in ein schlüssiges Umsetzen der Wohnträume unserer Kunden mündet“, so Schenk.


Schäfer-Gümbel nutzte wie viele andere hessische Spitzenpolitiker die Gelegenheit, sich am Tag des Tischlerhandwerks ausführlich und in ungezwungener Atmosphäre zu informieren und sich mit Schenk und seinen Mitarbeitern sowie Hermann Hubing, Hauptgeschäftsführer von hessenTischler, dem Landesinnnungsverband des hessischen Tischlerhandwerks, über die Anliegen der Branche auszutauschen. Hier wurden Themen wie die soziale Absicherung von selbständigen Handwerkern ebenso wie die Frage von Geschäftsübergaben diskutiert.


Hubing erläutert die Intention der beiden Aktionstage: „Das hessische Tischlerhandwerk ist nicht nur ein starker und leistungsfähiger Wirtschaftsfaktor, sondern darüber hinaus auch ein zukunftsorientierter, umweltfreundlicher und individueller Problemlöser, der sich nicht in erster Linie über den Preis, sondern über qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen positioniert.“ Um sich jedoch auf Dauer am Markt behaupten zu können und den Betrieben die Produktion zu erhalten, reiche es nicht aus, gut zu sein – andere müssten dies auch wissen. Dafür sei der „Tag des Tischlerhandwerks“, der unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Volker Bouffier steht, eine gute Gelegenheit.
Info: Der Tag des Tischlerhandwerks wird alle zwei Jahre am dritten Septemberwochenende als landesweite Aktion durchgeführt.